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Dritte erlebt Katastrophe in Cappel

10.12.13 sensationelle hohe 0:9 Niederlage beim Tabellenachten

Manche Spiele muss man erlebt haben, um das Endergebnis glauben zu können. Zum Rundenabschluss wollten wir in Cappel noch einmal gewinnen, um dann sicher Tabellenvierter zu sein. Aber manchmal kommt es eben ganz anders. Denn nach den Doppeln stand es plötzlich 0:3, nachdem Helmut und Andreas beim 0:3 gegen Seubert und Grebe keine Chance gehabt hatten, Tobias und Jörg gegen das Doppel 1 nach gewonnenem ersten Satz eine unfassbare Serie von Kanten- und Netzbällen kassiert (2. Satz 1:11 !!) und dann den Faden verloren hatten und Winfried und Wolfgang, unser Ersatz, nach tollem Kampf mit 2:3 Sätzen unterlegen waren. Vorne sollte dann die Wende kommen, nachdem Andreas nach o:2 Rückstand mit großem Kampf und gutem Spiel den Ausgleich erzielt hatte. Doch ging der fünfte Satz nach schneller Führung klar an Sören Heine. Nun bleb noch Helmut, um die Niederlage zu verhindern. Aber auch er kam mit einem gut und sehr hart schlagenden Stefan Naumann nicht zurecht und verlor glatt mit o:3. Nun ruhten die Hoffnungen auf Jörg, mit einer 10:1 Bilanz immerhin der beste Spieler in der Mitte. Aber wenn es nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu: Nach 15:17, 9:11 und 8:11 verlor er gegen Andreas Seubert, weil in jedem (!) Satz gefühlte 7-8 Netzroller und Kantenbälle gegen ihn fielen. Selbst die Cappeler konnten sich mittlerweile das Grinsen ob der unzähligen glücklichen Bälle ihrerseits nicht mehr verkneifen. Als dann auch Tobias nach klarer Führung (9:5) den ersten Satz nach einer Serie Duselbälle noch abgeben musste, war der Kampfgeist unserer Truppe irgendwie erloschen. Mit 1:3 ging dieses Spiel verloren. Zu allem Überfluss mussten dann auch noch Winfried und Wolfgang nach jeweils 2:2 Sätzen den entscheidenden Satz abgeben, so dass das Spiel schon um 9.45 beendet war. Am Schluss stand eine sensationelle Bescherung durch den Nikolaus: entweder hatte er sich in der Tür geirrt und woanders Freude bereitet, oder war nur zu den Cappelern gegangen oder hatte nur einen Sack voller fauler Nüsse dabei. Jedenfalls ging das Spiel mit 0:9 verloren!

(tobran)

Klare Niederlage für die Dritte in Großseelheim

06.12.13 Anzefahr III blieb ersatzgeschwächt beim 4:9 ohne Chance

Nur mit einem eingespielten Doppel lagen wir gleich 1:2 hinten, weil nur Reinhard und Helmut ihr Auftaktmatch gegen Alessandro Toson und Manfred Meyer 3:0 gewannen (Bilanz jetzt 5:0). Tobias und Jörg konnten gegen das Spitzendoppel der Gastgeber (Luthe/Pleyer) nur den ersten Satz gewinnen, unterlagen dann aber glatt, während Jürgen Vorig und Winfried Botthof 2:1 führten, um dann im fünften Satz unglücklich 10:12 zu unterliegen. Im vorderen Paarkreuz gelang dann Tobias (Andreas Lauer konnte nicht spielen) ein glattes 3:0 gegen Ralf Luthe, indem er diesen nicht zur Entfaltung kommen ließ, während Helmut gegen Toson nur den ersten Satz gewinnen konnte. Dann hatte sich dieser besser eingestellt und spielte sehr sark auf. Nach diesem Rückstand hofften wir auf eine Wende in der Mitte; aber auch dort konnte nur Jörg sein Einzel gegen Pleyer gewinnen, während Reinhard nach ausgeglichenem Spiel die harten Topspins von Peter im fünften Satz nicht mehr unter Kontrolle bekam und knapp mit 2:3 verlor. Auch im hinteren Paarkreuz gab es gegen starke Gorßsseelheimer (Sandmüller und Meyer) nichts zu holen: Jürgen und Winfried verloren jeweils o:3. Damit war Großseelheim auf der Siegesstraße. Auch vorne gelang dann keine Wende mehr: Helmut verlor gegen Luthe 0:3, während Tobias nach großem Kampf mit 2:3 gegen den wirklich sehr stark aufspielenden Toson unterlag. Jörg gewann dann in der Mitte auch sein zweites Einzel knapp, aber sicher (3:2 mit 12:10 im fünften Satz) und ist nun mit 10:1 Spielen der stärkste Kreisliga-Süd Akteur im mittleren Paarkreuz. Reinhard verlor dann leider auch sein zweites Spiel mit 1:3 gegen Pleyer (mit jeweils sehr knappen Sätzen), so dass am Ende eine klare Niederlage stand. Irgendwann geht die ständige Ersatzgestellung dann auch mal nicht mehr gut. Jetzt folgt noch das letzte Spiel in Cappel, hoffentlich nicht wieder mit einer ganz unvollständigen Truppe.

(tobran)

Spitzenspiel endet unentschieden

06.12.13 Dritte erkämpft sich gegen Richtsberg IV ein 8:8

Dank einer 3:1 Doppel-Bilanz rettete Anzefahr III ein Unentschieden gegen Richtsberg IV. Beide Mannschaften waren nicht komplett, so dass die Ausgangsposition ausgeglichen war. Nach dem besseren Start (Helmut und Andreas siegten 3:0 gegen Connor Weber und Sebastian Hedderich, Tobias und Jörg schlugen Ralf Cornelius und Stefan Schumann 3:1, während die Ersatzspieler Steffen Thomas und Winfried Botthof erwartungsgemäß gegen Dieter Schmitz und Frank Balzer keine Chance hatten) kämpfte Helmut in einem extrem taktischen und lang dauernden Spiel Schmitz mit 3:2 Sätzen nieder, während Andreas trotz gutem Spiel 1:3 gegen Connor Weber verlor. In der Mitte verlor dann Tobias überraschend glatt gegen Schumann, der in den ersten beiden Sätzen jeden Ball traf und Jörg gewann relativ sicher gegen Cornelius. Soweit lagen wir im Soll. Aber wer sollte hinten ein Spiel gewinnen? Doch dann die Überraschung: Winfried kämpfte Balze mit 3:1 nieder (Steffen verlor glatt gegen den noch Schüler spielenden, starken Hedderich)! Mit dieser Führung im Rücken gewann Helmut auch sein zweites Einzel gegen Weber, während Andreas gegen Schmitz dieses Mal chancenlos blieb. In der Mitte schien Tobias gegen Cornelius zunächst chancenlos, brachte dann zwei Sätze lang fast jede Angabe durch und glich aus, um dann im fünften Satz doch wieder den Kürzeren zu ziehen. Fast gleichzeitig schlug Jörg in seinem bislang besten Spiel der Vorrunde Stefan Schumann ganz glatt (11:4,11:6,11:4). Immer noch hielt also die knappe Führung. Doch dann bewiese der junge Hedderich seine Klasse gegen Winfried und auch Balzer gewann klar gegn Steffen Thomas, so dass das Doppel gewonnen werden musste. Helmut und Andreas lösten diese Aufgabe in einem phasenweise hochklassigen Spiel sicher mit 3:1 Sätzen, so dass am Ende ein für beide Seiten verdientes 8:8 stand.

(tobran)


Knapper Erfolg in Niederweimar II

25.11.13 Dritte gewinnt "auch ohne Spitze" mit 9:5 in Niederweimar II

Fast komplett fuhren wir nach Niederweimar, wussten aber nicht, in welcher Besetzung deren Zweite antreten würde. Anscheinend auch die Hausherren nicht, denn ihre Aufstellung entschied sich erst um eine Minute vor Acht. Unser Doppelpoker wäre beinahe nach hinten losgegangen, weil Reinhard und Helmut sich erst im fünften Satz gegen Waldemar Kullmann und Günter Wenning durchsetzen konnten. Andreas und Jörg hatten - fast erwartungsgemäß - gegen Peter Waldhardt und Frank Kullmann verloren, während Tobias und Norbert Boland ihr Doppel glatt mit 3:0 gewannen. In der Spitze gabe es dann zwei Fünfsatz-Niederlagen, wobei Helmut sicherlich der stumpfe und extrem federne Hallenboden behinderte, der seine Aktionen einfach zu langsam machte. Andreas kämpfte großartig gegen Peter Waldhardt, hatte aber im 5. Satz einfach nicht mehr das Glück auf seiner Seite. In der Mitte rang dann Jörg Günter Wenning mit seinem unangenehmen Material in einem 5-Satz-Spiel nieder, während Tobias mehr schlecht als recht gegen Waldemar Kullmann siegte. Diese Führung wurde dann durch Reinhard und Norbert ausgebaut, die beide ihre Spile im hinteren Paarkreuz sicher gewannen.  "Vorne" gab es dann erneut eine Nullnummer, weil Helmut auch sein zweite 5-Satz-Spiel verlor, während Andreas gegen Frank nie richtig ins Spiel fand. Die restlichen drei Spiele gingen dann sehr schnell und glatt an uns (jeweils 3:0), so dass wir mit einem wichtigen 9:5 nach Hause fuhren.

(tobran)

Knappe Niederlage gegen Burgholz II

25.11.13 Dritte verliert ersatzgeschwächt mit 6:9 gegen starke Burgholzer

Arg gehandicapt durch die kurzfristige Absage von Jörg musssten wir mit zwei Ersatzleuten gegen die Burgholzer ran, bei denen die Nummer 2 dauerhaft fehlt. Zum ersten Mal ging die Doppelaufstellung daneben und wir lagen 1:2 hinten. Denn das eingespielte Doppel Alfons Kißling/ Andreas Lauer verlor glatt gegen Rüffer Joachim und Rüffer Lars und auch Helmut Schüßler und Norbert Boland hatten beim o:3 gegen Sven Rüffer und Christian Dragomir keine Chance. Lediglich die Idee, Reinhard Weil und Tobias brandt das Doppel drei spielen zu lassen, ging auf: beide gewannen sicher gegen Felix Röder und Stefan Bender. In den Spitzeneinzeln gewann dann Helmut relativ glatt gegen Christian; während Andreas sehr unglücklich und jeweils mit nur zwei Punkten Unterschied gegen Sven Rüffer verlor. Nun sollte also die Mitte aufholen. Tatsächlich gewannen Tobias und Reinhard ihre Spiele gegen Felix und Joachim, so dass wir mit 4:3 in Führung gingen. Leider erwiesen sich die gesundheitlichen Probleme von "Joker" Alfons aber als zu gravierend und so verlor dieser gegen Lars Rüffer, während Norbert Stefan ein tolles Spiel lieferte, aber letztendlich denkbar knapp unterlag. Helmut und Sven lieferten sich dann ein hochklassigen und daramatisches Spitzenspiel, das Helmut mit 19:17 im fünften Satz für sich entscheiden konnte, nachdem er schom mit 3:7 zurückgelegen hatte. Dann verloren wir drei Spiele hintereinander im fünften Satz (Andreas gegen Christian, Tobias gegen Joachim und Reinhard gegen Felix). Das war dann nicht mehr aufzuholen und so gewann nur noch Alfons mit 3:1 gegen Stefan, während es Norbert trotz eines weiteren tollen Spiels nicht vergönnt war, den Entscheidungssatz zu gewinnen. So verloren wir letzten Endes verdient mit 6:9, weil Burgholz die fünf 5-Satz Spiele mit 4:1 für sich entschieden hatte.

(tobran)

Sandershausen erwies sich bei einer 9:5-Heimniederlage als bärenstark verstärkt

24.11.13 Sandershausen, die gemeinsam mit Heiligenrode vor der Saison eine Fusion vorbereiteten und ihre Mannschaften jeweils gut aufstellten, zeigte sich sehr ausgeglichen und hatte die Nase im Duelle gegen unsere erste Herrenmannschaft am Ende vorn.

Michael und Reiner hatten es im Eröffnungsdoppel mit Schuwirth und Peiker zu tun. Nach drei sicher gewonnen Sätzen verließen die beiden als Sieger den Tisch. Helmut und Michael gewannen gegen Lemmer/Graf den ersten Satz klar siegreich, um den zweiten ebenso klar zu unterliegen. In einem Spiel ohne Rhythmus sah man sich nach zwei knappen Folgesätzen als Unterlegener. Doppel drei aus Conny und Andreas Luppold gestaltete das Duell gegen Stiebich und Meister offen, unterlag dennoch in drei Sätzen. In den Spitzeneinzeln hatten es Michael mit Lemmer und Reiner mit Graf zu tun. Im Spiel von Michael entwickelte sich ein Spiel unterschiedlichster Phasen. Auf Serienpunkten auf der einen Seite folgten Serienpunkte auf der anderen Seite. Folglich ging das Spiel in den Entscheidungssatz, in dem Michael mit 11:8 siegte. Reiner gewann zwar den ersten Satz gegen Graf, unterlag im Anschluss allerdings alle drei Durchgänge. Der Rückstand betrug als 2:3. Helmut zog gegen Meister sein sicheres Blockspiel auf, war damit in den Ballwechseln zumeist der Überlegene und siegte in vier Durchgängen. Michael versuchte sich nun gegen Schuwirth und gestaltete die ersten beiden Durchgänge souverän für sich. Den dritten verlor er dagegen und im vierten vollendete er das Spiel in der Verlängerung. Das Spiel war gedreht – 4:3 für uns. Im hinteren Paarkreuz ging Conny gegen Peiker nach vergebenen Chancen in den vorherigen Sätzen in den fünften Satz und unterlag knapp. Andreas hatte trotz Fehlstart in Satz eins und 0:6 im Anschluss, zumindest in Satz eins das bessere Konzept entschied diesen knapp für sich. Leider verfolgte er dieses in den weiteren Sätzen nicht konsequent und verließ als Unterlegener den Tisch. 4:5 hieß es nach dem ersten Durchgang.

Im zweiten Durchgang hatte es Michael mit Graf zu tun. Michael musste leider die Überlegenheit seines Kontrahenten anerkennen und gratulierte nach drei Durchgängen. Reiner gewann gegen Lemmer die ersten beiden Sätze knapp, um die beiden folgenden abzugeben. Im fünften Satz wurde Reiner für seine Aufholjagd von 5:9 auf 10:10 leider nicht belohnt. Eine 10:12-Niederlage stand zu Buche. Helmut startete in alle Sätze gegen Schuwirth gut, führte stets, ließ zum Ende des Satzes aber die Konsequenz etwas vermissen und konnte somit leider nur einen Satz für sich entscheiden. Michael und Meister lieferten sich am Nachbartisch ein sehr knappes Duell. Während Michael die Sätze eins und zwei mit 12:10 für sich entscheiden konnte, konterte Meister mit dem Gewinn der Sätze drei und vier ebenfalls mit zwei Punkten Abstand. Im Entscheidungssatz hatte aber Michael wieder die Nase mit zwei Punkten vorn. Im hinteren Paarkreuz galt es also, mit zwei Erfolgen die Niederlage abzuwenden. Conny gewann einen der beiden knappen ersten Sätze, unterlag den dritten deutlich und gestaltete den vierten Satz wieder offen. Leider hatte er am Ende nicht das glücklichere Ende auf seiner Seite und unterlag. Das Spiel war also mit 9:5 für Sandershausen entschieden. In den kommenden Wochen ist das Ziel, das Punktekonto im positiven Bereich zu halten, um in der Rückrunde auf den hoffentlich wiedergenesenen Buggi Dörr zurückzugreifen.

Gegen den Aufsteiger Auedamm wurde ein hoher Sieg herausgespielt

17.11.13 Gegen die ohne ihren nominellen Spitzenspieler hatte die erste Herrenmannschaft keinerlei Probleme und setzte sich souverän mit 9:2 durch

Der Grundstein zum Erfolg wurde bereits in den Doppeln gelegt. Lediglich Helmut und Michael gaben einen Satz gegen Heise/Kaiabakht ab. Michael und Reiner setzten sich gegen Merle/Merle ebenso in drei Sätzen durch wie Conny und Andreas Hentschel gegen Aina/Gaul. In den Einzeln wurden ebenso drei schnelle Erfolge erzielt. Michael gegen Heise, Reiner gegen Merle und Helmut gegen Kaiabakht fuhren sichere Siege ein. Michael dagegen quälte sich gegen Merle im deutlichen Entscheidungssatz zum Erfolg. Nach dem schnellen 7:0 setzte es allerdings zwei Viersatzniederlagen von Conny gegen Gaul und Andreas gegen Aina. Nach dem ersten Durchgang stand es somit 7:2 und unser Spitzenpaarkreuz hatte es in der Hand, dem Spiel ein Ende zu setzen. Michael gönnte seinem Kontrahenten lediglich in Durchgang eins mehr als einen Punkt und siegte somit äußerst sicher. Reiner hatte einen ebenso sicheren Dreisatzerfolg zu verbuchen und vollendete den 9:2-Erfolg.

Erste Herren rettet ein 9:7 in Hofgeismar

17.11.13 Nach einer 7:3-Führung sah alles nach einem sicheren Sieg aus

In den Doppeln gerieten wir in Rückstand. Lediglich Michael und Reiner konnten gegen Wetterich/Rüddenklau zählbares erringen. Helmut und Michael hatten nicht das nötige Quäntchen, das es zum Sieg im knappen Entscheidungssatz bedurfte und unterlagen Wagner/Attendorn mit 9:11. Conny und der als Ersatzmann einspringende Ulli Hoffmann kamen gegen Rollstuhlfahrer Weber und Reitz nie richtig ins Spiel und verloren folgerichtig in vier Sätzen.

Den 2:1-Rückstand galt es nun im Spitzenpaarkreuz zu drehen. Reiner spielte gegen Wetterich einen sicheren Sieg heraus, Michael ebenso gegen Weber, sodass das Vorhaben gelang. In der Mitte hatten es Helmut mit Attendorn und Michael mit Wagner zu tun. Helmut zog ein sicheres Spiel auf, war in den Ballwechseln zumeist der Überlegene und gewann folglich sicher in vier Sätzen. Das Duell am Nachbartisch gestaltete sich sehr wechselhaft. Im Entscheidungssatz hatte schließlich Wagner die Nase vorn. Im hinteren Paarkreuz spielten Conny gegen Rüddenklau und Ulli gegen Reitz. Während Conny die ersten beiden Sätze sicher gewinnen konnte, musste Ulli sich gegen Reitz ins Spiel kämpfen. Als Conny in den beiden Folgesätzen unterlag und Ulli parallel gegen Reitz in den Entscheidungssatz startete, war das Spiel auf des Messers Schneide. Für uns ergab sich der günstigste Ausgang. Sowohl Conny als auch Ulli siegten im Entscheidungssatz mit zwei Punkten Unterschied. Nach dem ersten Durchgang stand es somit 6:3 für uns.

Im zweiten Durchgang hatte es Michael mit Wetterich zu tun. In gewohnter Souveränität ging er hier als Sieger vom Tisch. Bei Reiner sah es sehr ähnlich aus. Konsequent spielte er sich eine 2:0-Satz- und 10:6-Punktführung im dritten Satz heraus. Leider ließ er in der Folge die Konsequenz vermissen und musste den Tisch nach dem fünften Satz noch als Unterlegener verlassen. Da Helmut zu diesem Zeitpunkt drauf und dran war, sein Spiel gegen Wagner zu gewinnen, was ihm letztlich sicher in vier Durchgängen gelang, hätte das Spiel bereits mit 9:3 beendet sein können. Stattdessen stand es 8:4. Michael unterlag gegen Attendorn in vier und Conny in drei Sätzen gegen Reitz. Als Ulli gegen Rüddenklau, ähnlich wie Conny, eine schnelle 2:0-Satzführung herausspielte, sahen wir uns erneut klar auf der Siegerstraße. Rüddenklau kam allerdings stark zurück ins Spiel und vollendete dieses Mal seine Ausholjagd mit einem 3:2-Erfolg. Beim Stand von 8:7 musste also doch noch das Entscheidungsdoppel ausgespielt werden. Dieses gestalteten Michael und Reiner aber sehr sicher in vier Sätzen für sich und somit stand letzten Endes doch noch ein verdienter Sieg.

Gegen bärenstark besetzte Richtsberger setzte es eine 9:5-Niederlage

03.11.13 Vertretungsmannschaftsführer Michael kündigte an, einige Sätze gewinnen zu wollen, was glücklicherweise gelang und gar durch günstige Konstellationen dazu führte, dass das ein oder andere Spiel gewonnen wurde.

In den Doppeln hatten es Michael und Reiner mit Helmut Euler und Helmut Hinder zu tun. Die starke Rechts-Links-Kombination setzte den beiden gewaltig zu und drang sie im fünften Satz beim Stand von 9:6 an den Rand einer Niederlage. Da am Nachbartisch Helmut und Michael gegen Stefan Luley/Adam Janicki nicht gut aussahen und 3:0 unterlagen, war ein ähnlicher schneller Ausgang des Spiels wie am vorherigen Abend denkbar. Die beiden Routiniers Michael und Reiner spielten die folgenden fünf Punkte intelligent und holten damit doch noch den Sieg aus dem Doppel. Der mit viel Biss ausgestattete Andreas Hentschel fügte sich nahtlos in die Truppe ein. Im Doppel mit Conny an seiner Seite sah er sich mit Capitano Jörg Sause und dem Abwehrspieler Bülent Cakmakci konfrontiert. Beide Akteure zeigten eine starke Leistung und rangen die beiden Richtsberger nach verlorenem erstem Satz verdient in vier Sätzen nieder. Die 2:1-Führung war überraschend.

Darauf ließ sich anschließend aufbauen. Mit einer völlig anderen Körpersprache als am Vortag startete das Sextett in die Einzel. Dabei mussten Michael gegen Luley und Reiner gegen Euler gegen zwei kampfstarke und sichere Akteure  bestehen. Reiner konnte dabei leider nur Durchgang eins für sich entscheiden, war nach dem 9:11 im zweiten Durchgang bereits entnervt und unterlag in vier Sätzen. Michael zeigte gegen Luley am Nachbartisch besonders in den Sätzen eins und zwei seine Stärke. In den Sätzen drei und vier unterlag er dagegen. In Satz vier lag er beim Seitenwechsel mit 5:3 in Rückstand, konnte dann aber eine Führung herausspielen und am Ende mit 11:9 die Oberhand behalten. Die Führung wurde bis dato gehalten – 3:2.

In der Mitte musste Helmut gegen Janicki eine überragende Leistung abrufen, um in den Bereich eines möglichen Sieges zu kommen. Dies gelang ihm lediglich in Satz drei, den er für sich entscheiden konnte. Die bei diesem enormen Trainingspensum naturgemäße Sicherheit sollte sich für Janicki letzten Endes als Siegesgarant erweisen. Michael spielte am Nachbartisch gegen Hinder. Er fand direkt gut ins Spiel und entschied den ersten Satz mit 11:9 für sich. Im zweiten Satz zeigte er ebenfalls eine gute Leistung und gewann diesen mit 11:7 ebenfalls. Satz drei ging nach einigen leichten Fehlern an den Richtsberger Akteur. Beim Stand von 3:5 im vierten Satz agierte Michael wieder sicherer, ergriff selbst die Initiative, holte den Satz und damit den Sieg mit 11:5 nach Hause. Wiederum wurde die Führung mit 4:3 gehalten.

Im hinteren Paarkreuz waren die Blau-Gelben drauf und dran, die Führung sogar auszubauen. Conny bot gegen Sause in einem Spiel der attraktiven Ballwechsel eine starke Vorstellung und entschied den Entscheidungssatz letztlich sicher mit 11:5 für sich. Am Nebentisch stieg Andreas gegen Cakmakci in die Box. Auch Andreas zeigte eine gute und sehr motivierte Leistung. Leider konnte er eine 10:7-Führung im ersten Satz nicht ins Ziel bringen und unterlag in diesem Satz. Da er dadurch leider leicht an Sicherheit einbüßte, Cakmakci ebendiese gewann und gute variierte, war eine Niederlage die Folge. Wir gingen dennoch als Führender in den zweiten Durchgang.

Im vorderen Paarkreuz kam es zu den Begegnungen Michael gegen Euler und Reiner gegen Luley. Michael war in den schier unendlichen Ballwechseln leider zumeist derjenige, der den Fehler machte, kam selten mit seinen Angriffsschlägen durch, vergab in Satz zwei etliche Satzbälle und ging somit nach vier Sätzen als Unterlegener vom Tisch. Reiner gewann zwar den ersten Satz, überließ in der Folge allerdings seinem Kontrahenten  das Heft des Handelns und verlor in vier Sätzen. Wir gaben also unsere Führung erstmalig ab – 5:6.

In der Mitte trafen Helmut auf Hinder und Michael auf Janicki. Michael musste die Überlegenheit von Janicki anerkennen und hm nach drei Sätzen gratulieren. Helmut ereilte leider das gleiche Schicksal. Gegen seinen langjährigen Trainingspartner unterlag er in drei knappen Sätzen, hatte dabei allerdings durchaus die Chance, dem Spiel eine andere Richtung zu geben. 5:8 war der Stand.

Im hinteren Paarkreuz zeigte Cakmakci eine enorme Sicherheit gegen Conny, der leider nie ins Spiel fand. Die nächste 3:0-Niederlage folgte und der Schlusspunkt zugunsten der Richtsberger war gesetzt.

Wir mussten die Überlegenheit der Gäste anerkennen, die sich im gefühlt 20. Jahr in Folge in erneut verbesserter Aufstellung und ihrer bekannten Ausgeglichenheit als der Topfavorit auf den Aufstieg präsentierten.

(MT)

Erste Herren verlieren auch in dieser Höhe verdient mit 9:1 gegen Kirchhain

03.11.13 Lediglich das Doppel Michael/Reiner holte den Ehrenpunkt. Bereits vor dem Spiel merkte man den Akteuren eine Lethargie an, die letztlich zu dem hohen Ergebnis führte. Die Kirchhainer, die sich in den vergangenen beiden Saisons auf dem Spielermarkt bedienten, hatten den nötigen Biss, auch die knappen Spiele für sich zu entscheiden.

In die Doppel starteten Michael und Reiner gegen Claudio Finck und Markus Geißler. In drei sicher gewonnenen Sätzen entschieden die Urgesteine das Spiel für sich. Am Nachbartisch versuchten Helmut und Michael ihr Glück gegen Domenic Parris und Mario Huhn. Nach deutlich verlorenem ersten Satz und dem erfolgreichen Kampf in den Sätzen zwei und drei, riss bei 3:0 im dritten Satz der Faden völlig und somit resultierte eine Niederlage in Satz fünf. Doppel drei mit Ulli Hoffmann und Andreas Luppold führte zwar mit 2:1, schien allerdings teilweise mit der Situation überfordert und unterlag folgerichtig ebenfalls in Satz fünf. 1:2, schlechte Voraussetzungen.

In den Spitzeneinzeln, konnte Michael gegen Markus Geißler nicht zu seinem Spiel finden und gewann lediglich den dritten Satz. Reiner zeigte gegen Domenic ein gutes Spiel. Viele spektakuläre Ballwechsel waren die Folge. In einem ausgeglichenen Spiel hatte letzten Endes dann der ehemalige Anzefahrer Domenic die Nase vorn. 1:4 nach den Spitzeneinzeln.

In der Mitte hatten es Helmut mit Christian Kutschbach und Michael mit Mario Huhn zu tun. Helmut merkte man hier deutlich an, dass er durch eine Sitzung „eingerostet“ war. Trotz zweier 10:9-Führungen konnte er keinen Satz für sich entscheiden. Michael zeigte gegen Mario Huhn ebenfalls kein gutes Spiel. Zwar konnte er nach 0:2-Satzrückstand noch auf 2:2 herankommen, unterlag aber im Entscheidungssatz folgerichtig. 1:6 – Das Debakel nahm Konturen an.

Im hinteren Paarkreuz versuchten sich Ulli gegen Martin Rhiel und Andreas gegen Claudio. Während Ulli lediglich Satz vier für sich entscheiden konnte, zeigte Andreas eine gute Leistung gegen den bisher ungeschlagenen Claudio. Immer wieder kam er gut ins Spiel und gestaltete das Spiel denkbar knapp. Leider hatte der Routinier in drei der vier knappen Sätze das glücklichere Ende auf seiner Seite und verließ den Tisch als Sieger. 1:8 war der Stand.

Den Sack machte bereits Domenic zu. Er bestätigte seine gute Leistung, ließ lediglich einen Satzgewinn für Michael zu und siegte in vier Sätzen.

Das Ergebnis stand nun fest: Eine auch in dieser Höhe verdiente 9:1-Niederlage gegen motivierte Kirchhainer vor rund 80 Zuschauern stand zu Buche. Dies war Bestätigung dafür, dass sich Kampf und Motivation auszahlt und die Bestätigung, dass Freitagsspieltage Gift für unsere Erste sind. Allerdings bleibt uns der Ausblick auf die Rückrunde in heimischer Halle, in der wir so manches Vorrundenergebnis drehten, was uns kaum jemand zugetraut hat, gegen die Freunde aus Kirchhain. Es bleibt zu erwähnen, dass die Vielzahl der Zuschauer einen guten und fairen Rahmen gebildet hat, auch bei tollen Bällen unsererseits applaudierten und somit für eine tolle Atmosphäre sorgte.

 

(MT)

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